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Frieden

Die sich verdichtende Globalisierung verdeutlicht den inneren Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit und Frieden. Ökonomische und ökologische Fragen sind untrennbar mit den Fragen nach der Errichtung einer tragfähigen Weltfriedensordnung verbunden. Die Überwindung von Gewalt als Mittel des Konfliktaustrags ist nur gemeinsam mit Fortschritten in den Bereichen Versöhnung, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger gesellschaftlicher Strukturen denkbar.  

In dieser besonderen Phase des weltgesellschaftlichen Umbruchs will die Deutsche Kommission Justitia et Pax aus der kirchlichen Friedenslehre heraus Beiträge zur Lösung der genannten Fragen leisten und dabei zugleich in der Auseinandersetzung mit den heutigen Herausforderungen dazu beitragen, die katholische Friedenlehre selbst weiter zu entwickeln. In der Intention somit zur Stärkung der kirchlichen Friedenspraxis beizutragen, legt sie ein besonderes Augenmerk auf eine kritische Auseinandersetzung mit derselben.

Justitia et Pax:

  • arbeitet im Kontakt mit Fachleuten verschiedener Disziplinen an Konzepten für eine Verbesserung der institutionellen und politischen Voraussetzungen für einen gerechten Frieden;
  • bringt einen friedensethischen und friedenspolitischen Beitrag der Kirche in den Dialog mit der Politik ein;
  • bemüht sich, in Zusammenarbeit mit den Partnern in den Krisenregionen konkrete kirchliche Beiträge für eine Überwindung von Krieg und Unversöhntheiten zu erbringen;
  • organisiert den Dialog katholischer Organisationen, deren Mitglieder sich in unterschiedlichen Diensten für den Frieden engagieren (z.B. Soldaten und Kriegsdienstverweigerer);
  • begleitet - vor dem Hintergrund der neuen friedenspolitischen Herausforderungen - konzeptionell und organisatorisch die Weiterentwicklung bestehender und die Neuentwicklung katholischer Friedensdienste.

Zu aktuellen Vorhaben siehe unter „Themen und Aktivitäten“ Friede  

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org