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Religions-, Glaubens- und Gewissensfreiheit

Das Recht auf Religionsfreiheit ist ein vielfach abgesichertes Menschenrecht. Und doch gerät es zunehmend unter Druck. Im Spannungsfeld von Religion und Politik ist es vor einigen Jahren mit Macht auf die Bühne öffentlicher Wahrnehmung zurückgekehrt. Die Nachrichten aus Nigeria, aus Indonesien oder Indien weisen uns immer wieder auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen hin, in denen die freie Religionsausübung von Menschen massiv eingeschränkt und behindert wird. Aber auch in Europa werfen neuere Entwicklungen Fragen auf. Auseinandersetzungen um religiöse Symbole in der Öffentlichkeit beschäftigen mit großer Regelmäßigkeit den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Justitia et Pax trägt zur Klärung wichtiger Fragen zum Recht auf Religionsfreiheit bei, die Missverständnisse abbauen und werbend für gesellschaftliche Dialogprozesse zur Absicherung dieses wichtigen Freiheitsrechts tragen. Grundlage der Arbeit für Justitia et Pax ist die Erklärung Über die Religionsfreiheit Dignitatis Humanae des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Weiterführende Texte und Links:

Publikation „Religionsfreiheit - gegenwärtige Herausforderungen aus christlicher Sicht"



Aktuelles

  • Vorrang für Menschenwürdige Arbeit in Globalen Wertschöpfungsketten

    Fachgespräch anlässlich des 50 Jährigen Bestehens von Justitia et Pax

  • Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht – Kirche und Gewerkschaften fordern konkrete Zusagen im Koalitionsvertrag

    Zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit" - Aachen/ Bonn/ Köln/ Berlin 5.10.2017. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), MISEREOR, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und Kolping International die künftigen Regierungsparteien auf, im Koalitionsvertrag konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit zu vereinbaren. Soziale Rechte müssten Priorität haben und dürften von der künftigen Regierung nicht in Frage gestellt werden.

  • Konsultation zum UN Global Compact on Migration in Genf Justitia et Pax zu Menschenwürdiger Arbeit und Mobilität

    In der 6. Thematischen Konsultation zum Global Compact on Migration, in der es um Menschenwürdige Arbeit und Mobiltät ging, brachte Hildegard Hagemann, Justitia et Pax Referentin für den Sachbereich Entwicklung am 12./13. Okt. in Genf einen Redebeitrag für das Südwind Institut ein.

  • Postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“

    Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Oktober 2017 das Sonder­postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“ heraus. Es hat einen Wert von 1,45 Euro und ist ab dem 12. Oktober 2017, in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Das Sonderpostwertzeichen wurde von Professor Peter Krüll, Kranzberg, gestaltet.

  • 50 Jahre Justitia et Pax

    Bei einem Festakt am 19. Oktober 2017 in Berlin erinnerte der Vorsitzende von Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) an die Gründung der Deutschen Kommission Justitia et Pax vor 50 Jahren und an die Enzyklika Populorum Progressio von Papst Paul VI., die 1967 zur Gründung von Justitia et Pax-Kommissionen weltweit führte. „Dieses Dokument war damals ein aufrüttelndes Schreiben gegen Ungerechtigkeit und für eine solidarische Entwicklung der Menschheit, die sich am globalen Gemeinwohl orientiert. Diesem Programm fühlt sich unsere Kommission bis heute verpflichtet“, so Bischof Ackermann. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigte den Einsatz von Justitia et Pax weltweit.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org