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Religions-, Glaubens- und Gewissensfreiheit

Das Recht auf Religionsfreiheit ist ein vielfach abgesichertes Menschenrecht. Und doch gerät es zunehmend unter Druck. Im Spannungsfeld von Religion und Politik ist es vor einigen Jahren mit Macht auf die Bühne öffentlicher Wahrnehmung zurückgekehrt. Die Nachrichten aus Nigeria, aus Indonesien oder Indien weisen uns immer wieder auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen hin, in denen die freie Religionsausübung von Menschen massiv eingeschränkt und behindert wird. Aber auch in Europa werfen neuere Entwicklungen Fragen auf. Auseinandersetzungen um religiöse Symbole in der Öffentlichkeit beschäftigen mit großer Regelmäßigkeit den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Justitia et Pax trägt zur Klärung wichtiger Fragen zum Recht auf Religionsfreiheit bei, die Missverständnisse abbauen und werbend für gesellschaftliche Dialogprozesse zur Absicherung dieses wichtigen Freiheitsrechts tragen. Grundlage der Arbeit für Justitia et Pax ist die Erklärung Über die Religionsfreiheit Dignitatis Humanae des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Weiterführende Texte und Links:

Publikation „Religionsfreiheit - gegenwärtige Herausforderungen aus christlicher Sicht"



Aktuelles

  • Elimination of Nuclear Weapons Globally

    Vor Abschluss der UN Konferenz zur nuklearen Abrüstung haben der Präsident von Justitia et Pax Europa, Erzbischof Jean-Claude Hollerich, und der Vorsitzende von Justitia et Pax in den USA, Bischof Oscar Cantu, sich gemeinsam für eine „Elimination of Nuclear Weapons Globally“ ausgesprochen. Erklärung „Nuclear Disarmament: Seeking Human Security“ im pdf, Anhang

  • „Friede unter den Menschen“ – interreligiöse internationale Friedenstagung in Wuppertal

    „Friede unter den Menschen“– unter diesem Thema treffen sich vom 14. bis 16. Juli 2017 etwa 80 Vertreterinnen und Vertreter von christlichen, muslimischen und buddhistischen Glaubensgemeinschaften in Wuppertal. Veranstalter der Tagung sind die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission (VEM).

  • Globale Ungleichheiten erfordern einen Perspektivwechsel

    Unmittelbar vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg veröffentlicht die Deutsche Kommission Justitia et Pax in der Reihe der Zwischenrufe zum Wahljahr 2017 heute eine Wortmeldung von Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor. Er bezeichnet den Abbau globaler Ungleichheiten innerhalb ökologischer Leitplanken „als entscheidenden Lackmustest für die gerechte Gestaltung der Globalisierung“.

  • Deutschland muss sichere und reguläre Einwanderung ermöglichen

    Justitia et Pax zum Global Forum für Migration und Entwicklung

  • Rüstungsexporte in Konfliktregionen sind Brandbeschleuniger

    Eine nach wie vor problematische Genehmigungspraxis von deutschen Rüstungsexporten konstatiert die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE). Dem Rüstungsexportbericht 2016 der Bundesregierung ist ein höchst bedenklicher Anstieg bei den Kleinwaffenexportgenehmigungen auf 46,9 Mio. Euro in 2016 zu entnehmen. Darüber hinaus gehen noch immer weit mehr als die Hälfte der Einzelausfuhrgenehmigungen für Rüstungsexporte an Drittstaaten, oft in Konfliktregionen oder Länder mit problematischer Menschenrechtslage.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org