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Rechte von Hausangestellten

Am 16. Juni 2011 wurde auf der 100. Sitzung der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK) nach zweijährigen Verhandlungen das Übereinkommen 189 Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte verabschiedet. Neben Uruguay und den Philippinen hat auch Deutschland die Konvention ratifiziert und ist damit unter den ersten Mitgliedsländern der ILO.

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat die Verhandlungen bei der IAK in den Jahren 2010 und 2011 in Zusammenarbeit mit verschiedenen gewerkschaftlichen, kirchlichen, zivilgesellschaftlich Partnern in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika begleitet. In Deutschland engagierte sie sich für die Ratifizierung im Verbund mit dem Weltgebetstag.

Diverse Dokumentationen zu den einzelnen Veranstaltungen liegen vor und sind abrufbar unter:


Veranstaltung im Ecumenical Centre, Geneva, am 07.06.2010

The Rights of Domestic Workers-Chances and Challenges for International and National Advocacy Work and Networking
Artikel im ETUC Newsletter 51/2010, Seite 3

 

Veranstaltung im Kolpinghaus International Köln 22.02.2011

Runder Tisch Gender: Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte - eine Frage von Geschlechtergerechtigkeit und Solidarität

 

Veranstaltung im Maison des Associations, Geneva am 3./4.06.2011

Strengthening the Capacity of and Social Security for Domestic Workers

 

Veranstaltung in Genf am 31. Mai und 1. Juni 2012

Building a future with Decent Work. Youth Employment and Domestic Workers

 

Veranstaltung in Manila am 15. Und 16. April 2012

Building and Advancing Strategic Alliances for the Promotion of Decent Work for Domestic Workers – Regional Conference on ILO Convention 189 ratification Campaign

 

Veranstaltungsreihe World Social Forum Migration vom 26.-30. November 2012 in Manila

Enhancing Visibility of and strengthening global Consensus on Protecting and Empowering Domestic Workers

Aktuelles

  • Vorrang für Menschenwürdige Arbeit in Globalen Wertschöpfungsketten

    Fachgespräch anlässlich des 50 Jährigen Bestehens von Justitia et Pax

  • Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht – Kirche und Gewerkschaften fordern konkrete Zusagen im Koalitionsvertrag

    Zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit" - Aachen/ Bonn/ Köln/ Berlin 5.10.2017. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), MISEREOR, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und Kolping International die künftigen Regierungsparteien auf, im Koalitionsvertrag konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit zu vereinbaren. Soziale Rechte müssten Priorität haben und dürften von der künftigen Regierung nicht in Frage gestellt werden.

  • Konsultation zum UN Global Compact on Migration in Genf Justitia et Pax zu Menschenwürdiger Arbeit und Mobilität

    In der 6. Thematischen Konsultation zum Global Compact on Migration, in der es um Menschenwürdige Arbeit und Mobiltät ging, brachte Hildegard Hagemann, Justitia et Pax Referentin für den Sachbereich Entwicklung am 12./13. Okt. in Genf einen Redebeitrag für das Südwind Institut ein.

  • Postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“

    Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Oktober 2017 das Sonder­postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“ heraus. Es hat einen Wert von 1,45 Euro und ist ab dem 12. Oktober 2017, in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Das Sonderpostwertzeichen wurde von Professor Peter Krüll, Kranzberg, gestaltet.

  • 50 Jahre Justitia et Pax

    Bei einem Festakt am 19. Oktober 2017 in Berlin erinnerte der Vorsitzende von Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) an die Gründung der Deutschen Kommission Justitia et Pax vor 50 Jahren und an die Enzyklika Populorum Progressio von Papst Paul VI., die 1967 zur Gründung von Justitia et Pax-Kommissionen weltweit führte. „Dieses Dokument war damals ein aufrüttelndes Schreiben gegen Ungerechtigkeit und für eine solidarische Entwicklung der Menschheit, die sich am globalen Gemeinwohl orientiert. Diesem Programm fühlt sich unsere Kommission bis heute verpflichtet“, so Bischof Ackermann. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigte den Einsatz von Justitia et Pax weltweit.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org