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Partizipation in der Entwicklungszusammenarbeit

Menschenwürdige Lebensumstände können nicht einfach von außen herbeiorganisiert werden. Die Armen müssen selbst Träger ihrer Entwicklung sein, wenn der Erfolg der Bemühungen nachhaltig sein soll.“ (Publikation „Gerechtigkeit für alle", S.58) Daher ist die Partizipation der Armen in der Entwicklungszusammenarbeit ein  grundlegendes Prinzip der Entwicklungspolitik für Justitia et Pax und Querschnittsthema in ihrer Arbeit. Die Beteiligung von Betroffenen insbesondere und die Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Kräften allgemein an politischen Entscheidungsprozessen ist Voraussetzung für eine nachhaltige Verankerung armutsbekämpfender Maßnahmen und deren wirkungsvoller Umsetzung. Der intensive Austausch mit Justitia et Pax Strukturen afrikanischer Länder hebt die Rolle der Kirche in entwicklungspolitischen partizipativen Prozessen hervor.

Durch gemeinsame Beiträge z.B. mit dem Direktor der Justitia et Pax Kommission der Diözese Ibadan, Nigeria, Fr. Ezechiel Ade Owoeye zum Thema Partnerschaft in der Entwicklungszusammenarbeit anlässlich des zivilgesellschaftlichen - Treffens vor dem EU-Afrika Gipfels in Lissabon, November 2007 oder mit Lali Naidoo, Direktorin des Eastern Cape Agricultural Research Project in Grahamstown, RSA zum Thema Menschenwürdige Arbeit im ländlichem Raum bringt Justitia et Pax die Positionen seiner Partner in den europäischen politischen Dialog ein.

Publikation „New Chances for Participatory Processes in Development Cooperation"
Publikation „Nouvelles chances pour les processus de participation dans la coopération au développement"

Aktuelles

  • Ein Zwischenruf-Interview des Luxemburger Erzbischofs Jean-Claude Hollerich

    Mit sieben Zwischenrufen auf katholisch.de schaltet sich "Justitia et Pax" in die Debatte vor der Wahl ein. Im zweiten Beitrag kommt der Erzbischof von Luxemburg zu Wort. Jean-Claude Hollerich ist seit 2014 Präsident der Konferenz der Europäischen Justitia-et-Pax-Kommissionen, die ihre Konzertierte Aktion 2017 unter das Motto „Europa am Scheideweg“ gestellt haben.

  • Internationaler Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Geschichte in Kolumbien

    Vom 20. -24. März 2017 fand der gemeinsam von der kolumbianischen Bischofskonferenz, der Nationalen Versöhnungskommission, der AGEH und Justitia et Pax veranstaltete Workshop zum Umgang mit der gewaltbelasteten Geschichte Kolumbiens statt. An dem Workshop nehmen Vertreter der kirchlichen Friedens- und Versöhnungsarbeit aus Bosnien, Burundi, Deutschland, Guatemala, Irland, Kenia, Kolumbien, Liberia, Ost-Timor, Simbabwe, Spanien, Sri Lanka, Süd-Sudan, Ukraine und Vietnam teil.

  • Dokumentation des Workshops: Migrant Work to Home Work

    Im Anschluss an ein Exposureprogramm in Gujarat und Rajasthan zu informeller Arbeit entlang der globalen Baumwollwertschöpfungskette fand am 10. Februar 2017 in New Delhi ein Workshop mit Akteuren aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen statt. Der Workshop fand in Kooperation mit dem Indian Social Institut, der Self Employed Womens‘ Association, Prayas Centre for Labour Research and Action und natürlich dem EDP e.V. statt.

  • Das Gemeinwohl zuerst - weltweit - Justitia et Pax ZWISCHENRUFE im Wahljahr 2017

    "In sieben Zwischenrufen für eine gemeinwohlorientierte Politik wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die großen Herausforderungen in Deutschland, in Europa und weltweit lenken." So kündigt Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, gemeinsam mit Prof. DDr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) heute die Initiative zum Wahljahr 2017 an.

  • Auswertung zu 25 Jahre GKKE Pharmadialog veröffentlicht

    Der Auswertungsbericht zum GKKE Pharmadialog ist mit Beiträgen zur kritischen Reflexion als Heft 65 der GKKE-Schriftenreihe erschienen. Der Autor, Privatdozent Dr. Walter Bruchhausen, beschreibt die Entwicklung von Themen- und Arbeitsfeldern sowie die Durchführung und Auswirkungen der gemeinsamen Vorhaben. Außerdem analysiert er Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie „Lessons learned“.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org