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Partizipation in der Entwicklungszusammenarbeit

Menschenwürdige Lebensumstände können nicht einfach von außen herbeiorganisiert werden. Die Armen müssen selbst Träger ihrer Entwicklung sein, wenn der Erfolg der Bemühungen nachhaltig sein soll.“ (Publikation „Gerechtigkeit für alle", S.58) Daher ist die Partizipation der Armen in der Entwicklungszusammenarbeit ein  grundlegendes Prinzip der Entwicklungspolitik für Justitia et Pax und Querschnittsthema in ihrer Arbeit. Die Beteiligung von Betroffenen insbesondere und die Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Kräften allgemein an politischen Entscheidungsprozessen ist Voraussetzung für eine nachhaltige Verankerung armutsbekämpfender Maßnahmen und deren wirkungsvoller Umsetzung. Der intensive Austausch mit Justitia et Pax Strukturen afrikanischer Länder hebt die Rolle der Kirche in entwicklungspolitischen partizipativen Prozessen hervor.

Durch gemeinsame Beiträge z.B. mit dem Direktor der Justitia et Pax Kommission der Diözese Ibadan, Nigeria, Fr. Ezechiel Ade Owoeye zum Thema Partnerschaft in der Entwicklungszusammenarbeit anlässlich des zivilgesellschaftlichen - Treffens vor dem EU-Afrika Gipfels in Lissabon, November 2007 oder mit Lali Naidoo, Direktorin des Eastern Cape Agricultural Research Project in Grahamstown, RSA zum Thema Menschenwürdige Arbeit im ländlichem Raum bringt Justitia et Pax die Positionen seiner Partner in den europäischen politischen Dialog ein.

Publikation „New Chances for Participatory Processes in Development Cooperation"
Publikation „Nouvelles chances pour les processus de participation dans la coopération au développement"

Aktuelles

  • Vorrang für Menschenwürdige Arbeit in Globalen Wertschöpfungsketten

    Fachgespräch anlässlich des 50 Jährigen Bestehens von Justitia et Pax

  • Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht – Kirche und Gewerkschaften fordern konkrete Zusagen im Koalitionsvertrag

    Zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit" - Aachen/ Bonn/ Köln/ Berlin 5.10.2017. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), MISEREOR, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und Kolping International die künftigen Regierungsparteien auf, im Koalitionsvertrag konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit zu vereinbaren. Soziale Rechte müssten Priorität haben und dürften von der künftigen Regierung nicht in Frage gestellt werden.

  • Konsultation zum UN Global Compact on Migration in Genf Justitia et Pax zu Menschenwürdiger Arbeit und Mobilität

    In der 6. Thematischen Konsultation zum Global Compact on Migration, in der es um Menschenwürdige Arbeit und Mobiltät ging, brachte Hildegard Hagemann, Justitia et Pax Referentin für den Sachbereich Entwicklung am 12./13. Okt. in Genf einen Redebeitrag für das Südwind Institut ein.

  • Postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“

    Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Oktober 2017 das Sonder­postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“ heraus. Es hat einen Wert von 1,45 Euro und ist ab dem 12. Oktober 2017, in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Das Sonderpostwertzeichen wurde von Professor Peter Krüll, Kranzberg, gestaltet.

  • 50 Jahre Justitia et Pax

    Bei einem Festakt am 19. Oktober 2017 in Berlin erinnerte der Vorsitzende von Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) an die Gründung der Deutschen Kommission Justitia et Pax vor 50 Jahren und an die Enzyklika Populorum Progressio von Papst Paul VI., die 1967 zur Gründung von Justitia et Pax-Kommissionen weltweit führte. „Dieses Dokument war damals ein aufrüttelndes Schreiben gegen Ungerechtigkeit und für eine solidarische Entwicklung der Menschheit, die sich am globalen Gemeinwohl orientiert. Diesem Programm fühlt sich unsere Kommission bis heute verpflichtet“, so Bischof Ackermann. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigte den Einsatz von Justitia et Pax weltweit.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org