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Menschenwürdige Arbeit

Menschenwürdige Arbeit ist als Menschenrecht Teil der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Die Internationale Arbeitsorganisation entwickelte ein Konzept, das Menschenwürdige Arbeit in vier Pfeilern darstellt: Rechte bei der Arbeit, Soziale Sicherung, Beschäftigungsförderung und sozialer Dialog. Für Justitia et Pax bietet das Konzept Menschenwürdiger Arbeit vielfältige Anknüpfungspunkte, armen-orientierte Beschäftigungspolitik zu befördern, um damit der informellen Wirtschaft die ihr angemessene Bedeutung zu geben. Ansatzpunkte sind u.a. die Länderstrategien, die die Sozialpartner in einem Land mit Unterstützung der ILO auflegen und umsetzen können. Allianzen mit internationalen Gewerkschaften und Organisationen der informellen Wirtschaft tragen zur Umsetzung bei. Justitia et Pax arbeitet z.B. in Uganda zusammen mit ihrer Schwesterkommission, katholischen Verbänden und Gewerkschaften und Arbeitgebern an der Verbreitung und Umsetzung der Länderstrategie in Uganda.

Decent Work Workshop

Decent Work Publikation

Runder Tisch Gender: Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte - eine Frage von Geschlechtergerechtigkeit und Solidarität

Final Statement

Decent Work Regional Workshop

Aktuelles

  • Agrarpolitik als Stellschraube für nachhaltige Entwicklung

    Das Recht auf Nahrung ist nicht ein Recht darauf, ernährt zu werden, sondern ein Recht darauf, dass Menschen sich selbst ernähren können, und die Rahmenbedingungen dafür entsprechend gesetzt werden. Jede und jeder, auch Arme, schlecht Ausgebildete, Flüchtlinge und andere verletzliche und ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen, sollen die Chance bekommen, sich eigenständig selbst zu ernähren.

  • Kirche und Politik auf dem Weg zu einer Welt jenseits der nuklearen Abschreckung

    In der Reihe der „Zwischenrufe im Wahljahr 2017“ analysiert Professor em. Dr. Heinz-Günther Stobbe die durch die Modernisierung und Weiterverbreitung von Kernwaffen wachsenden Gefahren. Er fordert verstärkte Anstrengungen „auf dem Weg zu einer vom Albtraum der nuklearen Abschreckung befreiten Welt“.

  • Elimination of Nuclear Weapons Globally

    Vor Abschluss der UN Konferenz zur nuklearen Abrüstung haben der Präsident von Justitia et Pax Europa, Erzbischof Jean-Claude Hollerich, und der Vorsitzende von Justitia et Pax in den USA, Bischof Oscar Cantu, sich gemeinsam für eine „Elimination of Nuclear Weapons Globally“ ausgesprochen. Erklärung „Nuclear Disarmament: Seeking Human Security“ im pdf, Anhang

  • „Friede unter den Menschen“ – interreligiöse internationale Friedenstagung in Wuppertal

    „Friede unter den Menschen“– unter diesem Thema treffen sich vom 14. bis 16. Juli 2017 etwa 80 Vertreterinnen und Vertreter von christlichen, muslimischen und buddhistischen Glaubensgemeinschaften in Wuppertal. Veranstalter der Tagung sind die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission (VEM).

  • Globale Ungleichheiten erfordern einen Perspektivwechsel

    Unmittelbar vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg veröffentlicht die Deutsche Kommission Justitia et Pax in der Reihe der Zwischenrufe zum Wahljahr 2017 heute eine Wortmeldung von Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor. Er bezeichnet den Abbau globaler Ungleichheiten innerhalb ökologischer Leitplanken „als entscheidenden Lackmustest für die gerechte Gestaltung der Globalisierung“.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org