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Menschenwürdige Arbeit

Menschenwürdige Arbeit ist als Menschenrecht Teil der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Die Internationale Arbeitsorganisation entwickelte ein Konzept, das Menschenwürdige Arbeit in vier Pfeilern darstellt: Rechte bei der Arbeit, Soziale Sicherung, Beschäftigungsförderung und sozialer Dialog. Für Justitia et Pax bietet das Konzept Menschenwürdiger Arbeit vielfältige Anknüpfungspunkte, armen-orientierte Beschäftigungspolitik zu befördern, um damit der informellen Wirtschaft die ihr angemessene Bedeutung zu geben. Ansatzpunkte sind u.a. die Länderstrategien, die die Sozialpartner in einem Land mit Unterstützung der ILO auflegen und umsetzen können. Allianzen mit internationalen Gewerkschaften und Organisationen der informellen Wirtschaft tragen zur Umsetzung bei. Justitia et Pax arbeitet z.B. in Uganda zusammen mit ihrer Schwesterkommission, katholischen Verbänden und Gewerkschaften und Arbeitgebern an der Verbreitung und Umsetzung der Länderstrategie in Uganda.

Decent Work Workshop

Decent Work Publikation

Runder Tisch Gender: Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte - eine Frage von Geschlechtergerechtigkeit und Solidarität

Aktuelles

  • Ein Zwischenruf-Interview des Luxemburger Erzbischofs Jean-Claude Hollerich

    Mit sieben Zwischenrufen auf katholisch.de schaltet sich "Justitia et Pax" in die Debatte vor der Wahl ein. Im zweiten Beitrag kommt der Erzbischof von Luxemburg zu Wort. Jean-Claude Hollerich ist seit 2014 Präsident der Konferenz der Europäischen Justitia-et-Pax-Kommissionen, die ihre Konzertierte Aktion 2017 unter das Motto „Europa am Scheideweg“ gestellt haben.

  • Internationaler Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Geschichte in Kolumbien

    Vom 20. -24. März 2017 fand der gemeinsam von der kolumbianischen Bischofskonferenz, der Nationalen Versöhnungskommission, der AGEH und Justitia et Pax veranstaltete Workshop zum Umgang mit der gewaltbelasteten Geschichte Kolumbiens statt. An dem Workshop nehmen Vertreter der kirchlichen Friedens- und Versöhnungsarbeit aus Bosnien, Burundi, Deutschland, Guatemala, Irland, Kenia, Kolumbien, Liberia, Ost-Timor, Simbabwe, Spanien, Sri Lanka, Süd-Sudan, Ukraine und Vietnam teil.

  • Dokumentation des Workshops: Migrant Work to Home Work

    Im Anschluss an ein Exposureprogramm in Gujarat und Rajasthan zu informeller Arbeit entlang der globalen Baumwollwertschöpfungskette fand am 10. Februar 2017 in New Delhi ein Workshop mit Akteuren aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen statt. Der Workshop fand in Kooperation mit dem Indian Social Institut, der Self Employed Womens‘ Association, Prayas Centre for Labour Research and Action und natürlich dem EDP e.V. statt.

  • Das Gemeinwohl zuerst - weltweit - Justitia et Pax ZWISCHENRUFE im Wahljahr 2017

    "In sieben Zwischenrufen für eine gemeinwohlorientierte Politik wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die großen Herausforderungen in Deutschland, in Europa und weltweit lenken." So kündigt Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, gemeinsam mit Prof. DDr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) heute die Initiative zum Wahljahr 2017 an.

  • Auswertung zu 25 Jahre GKKE Pharmadialog veröffentlicht

    Der Auswertungsbericht zum GKKE Pharmadialog ist mit Beiträgen zur kritischen Reflexion als Heft 65 der GKKE-Schriftenreihe erschienen. Der Autor, Privatdozent Dr. Walter Bruchhausen, beschreibt die Entwicklung von Themen- und Arbeitsfeldern sowie die Durchführung und Auswirkungen der gemeinsamen Vorhaben. Außerdem analysiert er Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie „Lessons learned“.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org