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Menschenrechtsinterventionen

Justitia et Pax setzt sich weltweit für Menschen ein, die von Rechtlosigkeit besonders bedroht sind, insbesondere für Menschenrechtsverteidiger. Mit Interventionsschreiben wenden wir uns an die jeweils zuständigen Behörden der Länder, aus denen wir von Verfolgungen, Bedrohungen oder ungerechtfertigten Verhaftungen von Menschen erfahren, die für ihre Rechte oder die Rechte anderer eintreten. Informationen zu solchen Fällen erreichen uns z.B. von Schwesterkommissionen, dem Asian Center for the Progress of Peoples in Hongkong, der ACAT und vor allem von Amnesty International. Die Interventionsschreiben leiten wir zur Kenntnis an die Vertretung des jeweiligen Landes in der Bundesrepublik wie auch an die deutschen Botschaften vor Ort weiter. Solche Eilaktionen sind nicht nur eine Ermutigung für die Menschen in Bedrängnis, sie können bisweilen dazu beitragen, die Haftbedingungen von Gefangenen zu verbessern, Neuverhandlungen oder gar eine Freilassung zu erwirken.




Aktuelles

  • Elimination of Nuclear Weapons Globally

    Vor Abschluss der UN Konferenz zur nuklearen Abrüstung haben der Präsident von Justitia et Pax Europa, Erzbischof Jean-Claude Hollerich, und der Vorsitzende von Justitia et Pax in den USA, Bischof Oscar Cantu, sich gemeinsam für eine „Elimination of Nuclear Weapons Globally“ ausgesprochen. Erklärung „Nuclear Disarmament: Seeking Human Security“ im pdf, Anhang

  • „Friede unter den Menschen“ – interreligiöse internationale Friedenstagung in Wuppertal

    „Friede unter den Menschen“– unter diesem Thema treffen sich vom 14. bis 16. Juli 2017 etwa 80 Vertreterinnen und Vertreter von christlichen, muslimischen und buddhistischen Glaubensgemeinschaften in Wuppertal. Veranstalter der Tagung sind die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission (VEM).

  • Globale Ungleichheiten erfordern einen Perspektivwechsel

    Unmittelbar vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg veröffentlicht die Deutsche Kommission Justitia et Pax in der Reihe der Zwischenrufe zum Wahljahr 2017 heute eine Wortmeldung von Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor. Er bezeichnet den Abbau globaler Ungleichheiten innerhalb ökologischer Leitplanken „als entscheidenden Lackmustest für die gerechte Gestaltung der Globalisierung“.

  • Deutschland muss sichere und reguläre Einwanderung ermöglichen

    Justitia et Pax zum Global Forum für Migration und Entwicklung

  • Rüstungsexporte in Konfliktregionen sind Brandbeschleuniger

    Eine nach wie vor problematische Genehmigungspraxis von deutschen Rüstungsexporten konstatiert die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE). Dem Rüstungsexportbericht 2016 der Bundesregierung ist ein höchst bedenklicher Anstieg bei den Kleinwaffenexportgenehmigungen auf 46,9 Mio. Euro in 2016 zu entnehmen. Darüber hinaus gehen noch immer weit mehr als die Hälfte der Einzelausfuhrgenehmigungen für Rüstungsexporte an Drittstaaten, oft in Konfliktregionen oder Länder mit problematischer Menschenrechtslage.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org