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Menschenrechte und Traditionelle Werte

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die nachfolgenden großen Menschenrechtspakte sind von nahezu allen Ländern der Erde anerkannt und unterzeichnet. Und doch wird der universelle Geltungsanspruch der Menschenrechte immer wieder skeptisch und kritisch hinterfragt. Die Frage nach dem konkreten Verhältnis von universellem Geltungsanspruch und lokalen oder regionalen Traditionen und Wertesystemen ist nach wie vor offen. Damit geraten Fragen nach konkreten Möglichkeiten der Ausgestaltung von Menschenrechten und traditionellen Werten in den Blickpunkt. Mehr...

Traditional values as an obstacle or chance for human rights

Values and convictions as well as their anchoring in one’s own culture are indispensable for one’s self-identity. This, however, must not obscure the fact that cultural convictions may also obstruct respecting the dignity of individual human beings – and thus impede the promotion of human rights, as was emphasized at an international conference organized by the German Commission for Justice and Peace and the Jesuit Center for Theological Reflection JCTR in Lusaka (Zambia) in which participated, among others, the Vice-President of the Symposium of Episcopal Conferences of Africa and Madagascar SECAM, Archbishop Gabriel Anokye (Ghana), the Archbishop of Johannesburg Buti Tlhagale (South Africa) as well as senior representatives of the United Nations and of the African system of human rights protection. Click here to continue

Video-clips on Challenges and Opportunities of Human Rights Training in Local Communities

During the exposure and dialogue program that was followed by a Justice and Peace Conference on the interplay between human rights and traditional values from June 21 to June 26 2015 one of the participants, Lena Kretschmann, online editor at internet portal ‘weltkirche.katholisch.de’, produced a few videos. We would like to share the documentary “Change in perspective – travelling around in Musulumba Village”, both in English and German, which gives some insights of one of the participants in the Exposure Program. Click to continue

Aktuelles

  • Vorrang für Menschenwürdige Arbeit in Globalen Wertschöpfungsketten

    Fachgespräch anlässlich des 50 Jährigen Bestehens von Justitia et Pax

  • Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht – Kirche und Gewerkschaften fordern konkrete Zusagen im Koalitionsvertrag

    Zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit" - Aachen/ Bonn/ Köln/ Berlin 5.10.2017. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), MISEREOR, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und Kolping International die künftigen Regierungsparteien auf, im Koalitionsvertrag konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit zu vereinbaren. Soziale Rechte müssten Priorität haben und dürften von der künftigen Regierung nicht in Frage gestellt werden.

  • Konsultation zum UN Global Compact on Migration in Genf Justitia et Pax zu Menschenwürdiger Arbeit und Mobilität

    In der 6. Thematischen Konsultation zum Global Compact on Migration, in der es um Menschenwürdige Arbeit und Mobiltät ging, brachte Hildegard Hagemann, Justitia et Pax Referentin für den Sachbereich Entwicklung am 12./13. Okt. in Genf einen Redebeitrag für das Südwind Institut ein.

  • Postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“

    Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Oktober 2017 das Sonder­postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“ heraus. Es hat einen Wert von 1,45 Euro und ist ab dem 12. Oktober 2017, in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Das Sonderpostwertzeichen wurde von Professor Peter Krüll, Kranzberg, gestaltet.

  • 50 Jahre Justitia et Pax

    Bei einem Festakt am 19. Oktober 2017 in Berlin erinnerte der Vorsitzende von Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) an die Gründung der Deutschen Kommission Justitia et Pax vor 50 Jahren und an die Enzyklika Populorum Progressio von Papst Paul VI., die 1967 zur Gründung von Justitia et Pax-Kommissionen weltweit führte. „Dieses Dokument war damals ein aufrüttelndes Schreiben gegen Ungerechtigkeit und für eine solidarische Entwicklung der Menschheit, die sich am globalen Gemeinwohl orientiert. Diesem Programm fühlt sich unsere Kommission bis heute verpflichtet“, so Bischof Ackermann. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigte den Einsatz von Justitia et Pax weltweit.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org