druckmaildruck Schrift: - | +

Kohärente Politik für Entwicklung

Im Sinne kohärenter Vorgehensweise in der Entwicklungspolitik steht bei den Arbeitsthemen die integrale Entwicklung des Menschen im Vordergrund, die soziale und wirtschaftliche Komponenten umfasst. Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahre sowie die Hunger- und Klimakrise gefährden diese Entwicklung, da sie fundamentale Rechte der Armen verletzen. Die Ursachen der Krisen, aber auch die Auswirkungen stehen in einem Zusammenhang, der zur Lösungsfindung zusammengedacht werden muss. Die Anpassung an den Klimawandel z.B. und die Behebung des wirtschaftlichen Einbruchs wird ohne die Rückbesinnung auf eine gesunde ländliche Entwicklung, den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, die soziale Sicherung der Betroffenen nicht dazu führen, dass die Grundlagen für eine nachhaltige Nahrungsmittel- und Energieversorgung erhalten und der soziale Frieden gewahrt bleiben. Darüber hinaus erfordert Kohärenz von Justitia et Pax, die Zusammenhänge und Abhängigkeiten in der Menschheitsfamilie in Politik und Öffentlichkeit zu verdeutlichen. Hieraus entsteht die Notwendigkeit des Brücken-schlags zwischen den Gesellschaften in den unterschiedlichen geographischen, klimatischen und kulturellen Teilen der Welt, die durch Märkte, durch grenzüberschreitende Ressourcen, globale Güter etc. zusammenrücken. Diese Linien werden in Positionierungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen geeignet und angemessen herausgestellt.

Im Rahmen der GKKE erfolgt das institutionelle „Monitoring“ einer kohärenten Politik für Entwicklung in Deutschland. Die GKKE mit ihrer FG Kohärenz begleitet die Entwicklungspolitik der Bundesregierung und des Parlaments und deren Anstrengungen zur Umsetzung der Millenniumsziele seit ihrer Verabschiedung in Berichten kritisch. 

Publikation „Halbierung der extremen Armut" (Erster GKKE Bericht)
Publikation „Halbierung der extremen Armut" (Zweiter GKKE Bericht)
Publikation „Halbierung der extremen Armut" (Dritter GKKE Bericht)
Publikation „Millenniumsziele auf dem Prüfstand"
Publikation „Große Pläne - kleine Schritte
Publikation „Halbzeit für die Milleniumsziele"
Publikation „Zusammenfügen, was zusammengehört"
Publikation „Eigenständig und gemeinsam: Die Beiträge der Ressorts der Bundesregierung zur Entwicklungspolitik"
Publikation „Mehr Kohärenz, aber mit welchem Ziel?
Publikation „Rohstoffe, Werte und Interessen"


Aktuelles

  • Ein Zwischenruf-Interview des Luxemburger Erzbischofs Jean-Claude Hollerich

    Mit sieben Zwischenrufen auf katholisch.de schaltet sich "Justitia et Pax" in die Debatte vor der Wahl ein. Im zweiten Beitrag kommt der Erzbischof von Luxemburg zu Wort. Jean-Claude Hollerich ist seit 2014 Präsident der Konferenz der Europäischen Justitia-et-Pax-Kommissionen, die ihre Konzertierte Aktion 2017 unter das Motto „Europa am Scheideweg“ gestellt haben.

  • Internationaler Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Geschichte in Kolumbien

    Vom 20. -24. März 2017 fand der gemeinsam von der kolumbianischen Bischofskonferenz, der Nationalen Versöhnungskommission, der AGEH und Justitia et Pax veranstaltete Workshop zum Umgang mit der gewaltbelasteten Geschichte Kolumbiens statt. An dem Workshop nehmen Vertreter der kirchlichen Friedens- und Versöhnungsarbeit aus Bosnien, Burundi, Deutschland, Guatemala, Irland, Kenia, Kolumbien, Liberia, Ost-Timor, Simbabwe, Spanien, Sri Lanka, Süd-Sudan, Ukraine und Vietnam teil.

  • Dokumentation des Workshops: Migrant Work to Home Work

    Im Anschluss an ein Exposureprogramm in Gujarat und Rajasthan zu informeller Arbeit entlang der globalen Baumwollwertschöpfungskette fand am 10. Februar 2017 in New Delhi ein Workshop mit Akteuren aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen statt. Der Workshop fand in Kooperation mit dem Indian Social Institut, der Self Employed Womens‘ Association, Prayas Centre for Labour Research and Action und natürlich dem EDP e.V. statt.

  • Das Gemeinwohl zuerst - weltweit - Justitia et Pax ZWISCHENRUFE im Wahljahr 2017

    "In sieben Zwischenrufen für eine gemeinwohlorientierte Politik wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die großen Herausforderungen in Deutschland, in Europa und weltweit lenken." So kündigt Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, gemeinsam mit Prof. DDr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) heute die Initiative zum Wahljahr 2017 an.

  • Auswertung zu 25 Jahre GKKE Pharmadialog veröffentlicht

    Der Auswertungsbericht zum GKKE Pharmadialog ist mit Beiträgen zur kritischen Reflexion als Heft 65 der GKKE-Schriftenreihe erschienen. Der Autor, Privatdozent Dr. Walter Bruchhausen, beschreibt die Entwicklung von Themen- und Arbeitsfeldern sowie die Durchführung und Auswirkungen der gemeinsamen Vorhaben. Außerdem analysiert er Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie „Lessons learned“.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org