druckmaildruck Schrift: - | +

Katholische Soziallehre

Die Katholische Soziallehre ist die Grundlage, auf der die Deutsche Kommission Justitia et Pax Beiträge für die Gestaltung der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik in Deutschland erarbeitet.

Schon in der Enzyklika Pacem in Terris forderte Papst Johannes der XXIII. 1963 auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und mutige Antworten aus dem Glauben zu finden. Dies soll geschehen in Orientierung an den Grundsätzen und Inhalten der Katholischen Soziallehre. Auch die Mitglieder der Deutschen Kommission Justitia et Pax und die durch sie vertretenen Einrichtungen wie etwa Hilfswerke oder Sozialverbände fördern die Katholische Soziallehre auf ihre je eigene Weise.

Das Kompendium der Soziallehre der katholischen Kirche von 2004 bietet einen systematischen Überblick über die Kernpunkte der katholischen Soziallehre. Es berücksichtigt die großen Sozialenzykliken und Texte des II. Vatikanischen Konzils. Das Dokument will ein Instrument für moralisches Urteilen, eine Orientierungshilfe zum sozialen Engagement und eine Anregung zum Dialog sein. Es wendet sich nicht nur an gläubige Christen und Christinnen, sondern an alle Menschen guten Willens.

Die Österreichische Kommission Justitia et Pax hat ein deutsch-sprachiges Archiv zur Katholischen Soziallehre angelegt.

In Deutschland widmet sich auch die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle (KSZ) der Vernetzung und Interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich der christlichen Sozialethik und der angrenzenden Sozialwissenschaften. Sie arbeitet zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Sozialethiker/innen im deutschsprachigen Raum.

Ordo Socialis, eine Vereinigung zur Förderung der Christlichen Gesellschaftslehre e.V. will mit ihren Veröffentlichungen (Übersetzungen in viele Sprachen) Anstöße geben, um in den jeweiligen Ländern die dort anstehenden Entwicklungen der Gesellschaftspolitik aus der Sicht und Erfahrung der Katholischen Soziallehre zu beurteilen und mitzugestalten. Die Website ist in 5 Sprachen ausgebaut (deutsch, englisch, französisch, spanisch und portugiesisch).






Aktuelles

  • Agrarpolitik als Stellschraube für nachhaltige Entwicklung

    Das Recht auf Nahrung ist nicht ein Recht darauf, ernährt zu werden, sondern ein Recht darauf, dass Menschen sich selbst ernähren können, und die Rahmenbedingungen dafür entsprechend gesetzt werden. Jede und jeder, auch Arme, schlecht Ausgebildete, Flüchtlinge und andere verletzliche und ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen, sollen die Chance bekommen, sich eigenständig selbst zu ernähren.

  • Kirche und Politik auf dem Weg zu einer Welt jenseits der nuklearen Abschreckung

    In der Reihe der „Zwischenrufe im Wahljahr 2017“ analysiert Professor em. Dr. Heinz-Günther Stobbe die durch die Modernisierung und Weiterverbreitung von Kernwaffen wachsenden Gefahren. Er fordert verstärkte Anstrengungen „auf dem Weg zu einer vom Albtraum der nuklearen Abschreckung befreiten Welt“.

  • Elimination of Nuclear Weapons Globally

    Vor Abschluss der UN Konferenz zur nuklearen Abrüstung haben der Präsident von Justitia et Pax Europa, Erzbischof Jean-Claude Hollerich, und der Vorsitzende von Justitia et Pax in den USA, Bischof Oscar Cantu, sich gemeinsam für eine „Elimination of Nuclear Weapons Globally“ ausgesprochen. Erklärung „Nuclear Disarmament: Seeking Human Security“ im pdf, Anhang

  • „Friede unter den Menschen“ – interreligiöse internationale Friedenstagung in Wuppertal

    „Friede unter den Menschen“– unter diesem Thema treffen sich vom 14. bis 16. Juli 2017 etwa 80 Vertreterinnen und Vertreter von christlichen, muslimischen und buddhistischen Glaubensgemeinschaften in Wuppertal. Veranstalter der Tagung sind die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission (VEM).

  • Globale Ungleichheiten erfordern einen Perspektivwechsel

    Unmittelbar vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg veröffentlicht die Deutsche Kommission Justitia et Pax in der Reihe der Zwischenrufe zum Wahljahr 2017 heute eine Wortmeldung von Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor. Er bezeichnet den Abbau globaler Ungleichheiten innerhalb ökologischer Leitplanken „als entscheidenden Lackmustest für die gerechte Gestaltung der Globalisierung“.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org