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Ethisches Investment

Geld ist nicht neutral, es kann für ethische und unethische Zwecke investiert werden. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat sich in verschiedenen Zusammenhängen für ethisches Investment eingesetzt, dass mit Geldanlagen Gutes bewirkt und Schlechtes vermieden wird.

Exposure- und Dialogprogramme zu Mikrofinanzeinrichtungen, als auch zu Investitionen in Mikrofinanzprogramme sowie Studien zu „Banken für die Armen“ gaben den Anstoß dafür. Im Kontext des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat Justitia et Pax mitgearbeitet an einer Handreichung für private und kirchliche Anleger „Ethisches Investment“.

Bei einem Fachgespräch am 23. Januar 2013 zum Ethischen Investment in der katholischen Kirche – aktueller Stand neue Perspektiven – wurden u.a. Möglichkeiten zur Bündelung des aktiven Wertpapierbesitzes im kirchlichen Raum diskutiert.

Die Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik hat eine Studie erarbeitet „Mit Geldanlagen die Welt verändern? Eine Orientierungshilfe zum ethikbezogenen Investment“. Sie unterstreicht die Bedeutung des aktiven Wertpapierbesitzes, um Veränderungen in der Unternehmenspraxis in Richtung mehr Verantwortung für die Einhaltung von Sozialstandards entlang der Wertschöpfungskette zu erreichen.


SVG Studie

Aktuelles

  • Vorrang für Menschenwürdige Arbeit in Globalen Wertschöpfungsketten

    Fachgespräch anlässlich des 50 Jährigen Bestehens von Justitia et Pax

  • Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht – Kirche und Gewerkschaften fordern konkrete Zusagen im Koalitionsvertrag

    Zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit" - Aachen/ Bonn/ Köln/ Berlin 5.10.2017. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober fordern der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), MISEREOR, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und Kolping International die künftigen Regierungsparteien auf, im Koalitionsvertrag konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit zu vereinbaren. Soziale Rechte müssten Priorität haben und dürften von der künftigen Regierung nicht in Frage gestellt werden.

  • Konsultation zum UN Global Compact on Migration in Genf Justitia et Pax zu Menschenwürdiger Arbeit und Mobilität

    In der 6. Thematischen Konsultation zum Global Compact on Migration, in der es um Menschenwürdige Arbeit und Mobiltät ging, brachte Hildegard Hagemann, Justitia et Pax Referentin für den Sachbereich Entwicklung am 12./13. Okt. in Genf einen Redebeitrag für das Südwind Institut ein.

  • Postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“

    Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Oktober 2017 das Sonder­postwertzeichen „50 Jahre Justitia et Pax“ heraus. Es hat einen Wert von 1,45 Euro und ist ab dem 12. Oktober 2017, in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Das Sonderpostwertzeichen wurde von Professor Peter Krüll, Kranzberg, gestaltet.

  • 50 Jahre Justitia et Pax

    Bei einem Festakt am 19. Oktober 2017 in Berlin erinnerte der Vorsitzende von Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) an die Gründung der Deutschen Kommission Justitia et Pax vor 50 Jahren und an die Enzyklika Populorum Progressio von Papst Paul VI., die 1967 zur Gründung von Justitia et Pax-Kommissionen weltweit führte. „Dieses Dokument war damals ein aufrüttelndes Schreiben gegen Ungerechtigkeit und für eine solidarische Entwicklung der Menschheit, die sich am globalen Gemeinwohl orientiert. Diesem Programm fühlt sich unsere Kommission bis heute verpflichtet“, so Bischof Ackermann. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigte den Einsatz von Justitia et Pax weltweit.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org