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Es ist „5 vor 12“ – gerechte Klimaziele jetzt?

Bonn 30.10.2015 Es ist „5 vor 12“ im Blick auf die UN-Klimaverhandlungen, so eröffnete Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, am heutigen Freitag um 11.55 Uhr eine Andacht vor dem UN-Klimasekretariat in Bonn. „Wir erinnern die Regierungen an den moralischen Imperativ, zugunsten der Armen, der Schöpfung und der kommenden Generationen zu handeln. Ein starkes Hoffnungszeichen und richtungsweisend sind die SDG’s der UN Agenda 20130. Wir brauchen ein alle Staaten verpflichtendes Klimaabkommen, das die globale Erwärmung wirksam begrenzt.“

Mit Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von Brot für die Welt zusammen lud Bischof Ackermann im Rahmen des Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit etwa 250 Pilger/innen und Tagesgäste zum Gebet ein. Vor dem UN-Klimasekretariat, „in dem gute und hochnotwendige Arbeit geleistet wird, das manche Rückschläge verkraften musste, will diese Andacht Rückenwind geben und Mut machen auf dem Weg nach Paris“.
Der Vorrang des globalen Gemeinwohls vor nationalen Interessen müsse im öffentlichen Bewusstsein verankert ebenso wie in der Politik auf allen Ebenen durchgesetzt werden. Dafür seien stärkere und wirkkräftig organisierte internationale Institutionen und Mechanismen unerlässlich, die die Umsetzung der eingegangenen Selbstverpflichtungen der nationalen Regierungen regelmäßig überprüfen und die mit der Macht ausgestattet sind, Sanktionen zu verhängen.

„Solche verbindlichen Regeln brauchen wir auch für ein starkes Klimaabkommen, das CO2-Emissionen drastisch reduziert und einen Umstieg auf erneuerbare Energien bis zur Mitte des Jahrhunderts ermöglicht, so Bischof Ackermann.“

Pressemitteilung

Begrüßungsstatement


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